Depressionen – Volkskrankheit unserer Zeit

Was kann man gegen eine Depression tun?

Am wichtigsten ist, dass eine Depression schnell erkannt und behandelt wird. Dazu ist es nötig, das sich der Betroffende an einen Arzt seines Vertrauens wendet. Dieser wird Untersuchungen in die Wege leiten, um andere mögliche Krankheiten auszuschließen und eventuelle Ursachen herauszufinden.

Aufgrund der Diagnose erfolgt dann in vielen Fällen eine Kombination von Therapien, zum Beispiel eine medikamentöse Behandlung in Form von Antidepressiva und zusätzlicher Psychotherapie und vielleicht weiterer Maßnahmen. Diese Behandlungen können ambulant oder auch stationär in einer Klinik erfolgen.

Ein wichtiger Bestandteil einer langfristig erfolgreichen Behandlung kann auch die Ausübung von sportlichen Aktivitäten sein, da nachgewiesener Weise durch die Hormonausschüttung eine Stimmungsaufhellung eintritt.

Weitere mögliche Behandlungsmethoden sind die Lichttherapie, Magnetfeldtherapie und die früher gängige, heute teilweise umstrittene Elektrokrampftherapie.

Die Psychotherapie und eine umfassende Verhaltenstherapie sind sehr wichtige Bestandteile, um den Erkrankten wieder aufzubauen und eventuelle psychische Blockaden und Ursachen zu verarbeiten.

Depressionen trifft alle Altersstufen und Berufsgruppen

Depressionen kommen bei Kindern und Jugendlichen ebenso vor wie bei Erwachsenen jeden Alters. Dabei zeigen Frauen doppelt so oft die Symptome einer Depression wie Männer. Warum dies so ist, wird derzeit erforscht. Es werden unterschiedliche Ursachen vermutet. Auch die Depression im Alter ist ein häufiges Krankheitsbild und nimmt teilweise schwere Verläufe an.

Innerhalb der Berufsgruppen sind Depressionen ebenfalls überall vertreten. Es trifft Hausfrauen, prominente Persönlichkeiten, Sportler, Arbeiter und Beamte gleichermaßen.

 

zum Teil 2: Weitere Ursachen und Antidepressiva zur Behandlung von Depressionen

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Comments 3

  1. Ich teile die Meinung, dass man mit einer guten, optimistischen (oder gar goettlichen) Geisteshaltung jede Krankheit positiv beeinflussen kann. Entschlossenheit, Willenskraft und Fokus beschleunigen den Heilprozess noch zusaetzlich. In meiner Hausapotheke gibt es eigentlich nur aetherische Oele und Naturprodukte; es sei denn, ein Haertefall zwingt mich zu ernsthaften Massnahmen, wie z. B. ein Zeckenbiss, der mir in 2003 einen Borreliose-Virus verpasst hat, was sich dann zum Lyme-Disease entwickelt hat, weil ich es zu spaet erkannt hatte. Eine richtig hartnaeckige und ‚verschleppte‘ Depression sollte man sicherlich auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. In meinem Umfeld habe ich gelegentlich mit Menschen mit starker Depression zu tun. Irgendwann kommt man dann an einen Punkt, wo man gutgemeinten Rat einfach einstellt, weil er auf Granit prallt. Ich interessiere mich fuer ‚organische Gegenmittel‘, und bin in meinen Recherchen kuerzlich ueber eine Behandlung gestossen, die sich scheinbar schon seit laengerem in den USA etabliert hat. Der Vagusnerv wird dabei stimuliert, so dass der Patient mehr liebevolle Gefuehle und Sympathie fuer seine Mitmenschen und Umgebung entwickelt. In spirituellen Kreisen sagt man, dass der Vagus Nerv (obwohl er alle Chakren verbindet) das Herzchakra stark beinflusst. Mir scheint diese Behandlung eine gute Alternative zu konventionellen Medikamenten. Wer weiss, was die Nebenwirkungen von synthetisch hergestellten Medikamenten noch so alles im Organismus aus dem Gleichgewicht bringen?

    1. Hallo Stefanie,
      das ist sehr interessant was Du schreibst. die Vagusnerv-Therapie wurde in den USA ursprünglich bei schlecht therapierbarer Epilepsie angewandt und es wurden wohl gute Heilergebnisse erzielt. Es mussten wohl trotzdem noch Medikamente genommen werden, aber deutlich weniger und mit weniger Nebenwirkungen. Bei Depressionen darf die Vagusnerv-Therapie in den USA seit 2005 angewendet werden. Mittlerweile wird sogar untersucht, ob diese Art der Behandlung nicht auch bei Angststörungen, Alzheimer und Migräne angewendet werden kann.

      In Deutschland wird diese Therapie auch angeboten, allerdings erst, wenn alle anderen Therapien zur Depressionsbehandlung keinen Erfolg hatten. Das Einsetzen des Stimulators ist ziemlich teuer und wird von den Krankenkassen nur nach genauester Prüfung bewilligt.

      Vielen Dank für diesen wertvollen Tipp, vielleicht werde ich in Kürze einen eigenen Artikel dazu verfassen 😉 . Liebe Grüße,

      1. Vielen Dank fuer dein Feedback! Ich bin begeistert, dass es in Deutschland ueberhaupt zugelassen wird. Ich glaube, in den USA ist man allgemein experimentierfreudiger…. Ich habe mir auch schon gedacht, dass die Therapie kostspielig ist. Freue mich schon auf mehr Info an dieser Stelle!!

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