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Nie wieder Rauchen – aber wie

Viele Raucher möchten mit dem Rauchen aufhören, schaffen es aber nicht. Grund dafür sind in vielen Fällen Unsicherheit und Scheu vor den Entzugserscheinungen, aber auch die Angst, sich “Fluchtmöglichkeiten” zu nehmen und auf “gemütliche Situationen” zu verzichten.

Nun sind diese Fluchtmöglichkeiten und gemütlichen Situationen genauso ohne Zigarettenqualm zu erreichen. Doch dies muss ein langjähriger Raucher erstmal wieder erlernen.

Dabei kann ein Raucher eigentlich nicht Besserers für seine Gesundheit tun, als die Qualmerei endlich zu lassen. Rauchen ist der Faktor schlechthin bei der Entstehung von diversen Krebserkrankungen.  Es gibt wenig, was den Körper so vergiftet und krank macht wie der permanente Konsum von Tabakprodukten.

Doch wie schafft es ein Raucher, sich endlich von der geliebt-gehassten Zigarette zu lösen?

Manche Ex-Raucher schwören auf die langsame Senkung des täglichen Zigarettenkonsums, bis sie sich vollständig von der Zigarette verabschieden. Ein größerer Teil der ehemaligen Raucher hingegen hält mehr von der sogenannten “Schluss-Punkt-Variante”.  Alle Raucher-Utensilien werden aus dem Umkreis verbannt, noch vorhandene Zigaretten weggeworfen und das Gelöbnis gegeben, nicht mehr zu rauchen.

Ohne Unterstützung liegt die Erfolgquote beim ersten Versuch bei ca. zwei bis sechs Prozent. Es sind also häufig mehrere Anläufe notwendig.

Mit Unterstützung eines Entwöhnungsprogramms, das häufig an Universitäten oder durch Krankenkassen-nahe Institutionen angeboten wird, liegen die Erfolgschancen sehr viel höher.

Ersatzstoffe für den Übergang

Ein weiterer Punkt  ist die körperliche Verfassung während des Entzugs. Wer hier auf Ersatzstoffe wie Pflaster oder Kaugummis zurückgreift, kann die ersten Wochen vielleicht leichter überstehen. Allerdings ist dann die Dauer der Entwöhnung auch entsprechend länger, da dem Körper ja weiterhin Nikotin zugeführt wird.

Wichtig ist immer der Wille des Rauchers. Wer nicht wirklich aufhören will, wird es schwer haben. Aber wie kann ein Raucher den absoluten Willen aufbauen, wenn er denn aus gesundheitlichen Gründen aufhören muss und nicht wirklich will? Aus welchen unterbewussten Gründen auch immer.

Verhaltenstherapie in Nicht-Raucher-Programmen

Hier kommen wieder verhaltenstherapeutische Ansätze ins Spiel. Innerhalb einer Gruppe ist die Motivation größer und Gründe, die den Raucher vormals davon abgehalten haben, wirklich mit dem Rauchen aufzuhören, können hier vielleicht aufgearbeitet werden. Hier können unbewusste Verhaltensweise und Gedankenmuster sichtbar gemacht werden und sind damit dann auch zu verändern.

Ein Versuch ist es immer wert. Und wer es beim ersten, zweiten und dritten Mal nicht schafft, schafft es vielleicht beim vierten oder zehnten Versuch.

 

 

Comments 2

  1. …ein sehr realistischer Artikel , ja so ist es leider.

    Ich werde es trotzdem wieder versuchen, bis ich es geschafft habe, ich denke das Schlimmste wäre, es gar nicht mehr zu versuchen !

  2. ,,,ja die Raucherei ist ein Problem, ich denke der Entschluss muss wirklich feststehen und dann sind einige Hilfmittel z.B. Hömöopathische Notfalltropfen sehr hilfreich ! Ich wünschen allen “Jetzt-Nochrauchern=zukünftigen Nichtrauchern” viel Erfolg !!!!!

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