Zinkmangel

Zink ist ein Spurenelement, und als solches neben dem Eisen mit etwas 2,5 g  am stärksten im Organismus eines Menschen enthalten.

Der Mensch wäre ohne Zink nicht lebensfähig, es wird von den Körperzellen und einer Vielzahl von Enzymen benötigt und steuert wichtige Stoffwechselvorgänge. Es ist ein Baustein von Hormonen und beteiligt sich an der Bildung von weißen Blutkörperchen. Auch zur Aktivierung von Abwehrzellen wird Zink benötigt.

Zinkmangel kann zu schlecht heilenden Wunden, zu fahler Haut und brüchigen Fingernägeln führen. Auch können Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Appetitmangel und die Neigung zu Erkältungen die Folge von Zinkmangel sein.

Im menschlichen Körper sind in den Muskeln, Haut und Knochen die größten Mengen Zink zu finden. Aber auch die Augen und die Leber brauchen das Spurenelement dringend.

Der Mensch kann Zink weder speichern noch selbständig herstellen, es muss von außen zugeführt werden.

Folgende Nahrungsmittel enthalten viel Zink und können so einer Mangelernährung vorbeugen:

Meerestiere, vor allem Austern, sowie Getreide und Hülsenfrüchte. Hier vor allem in der Schale, man sollte also z.B. ganze Körner oder grobe Haferflocke bevorzugen und nicht die geschälten Produkte.

Da es teilweise schwierig sein kann, ausreichend Zink über die Nahrung zu sich zu nehmen, empfehlen sich in vielen Fällen auch Nahrungsergänzungsmittel. Hier sollte darauf geachtet werden, das Zink dann in Form von Dragees oder Tabletten zu sich genommen wird.

Grund dafür ist, das dann der Magen geschützt und die Dragees dem Magensaft standhalten können und so das Zink auch in die Zellen gelangen kann.
Zink ist auch als äußerliches Heilmittel anwendbar. In Cremes und Salben pflegt das enthaltene Zink bei wunder Haut und hat auch eine pilzhemmende Funktion. Daher wird es oft auch in Cremes für den Windelbereich bei Babies verwendet.

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