Zwiebel – allgegenwärtig und doch unterschätzt

Redaktion Ernährung, Wissenswertes zu Lebensmitteln 1 Comment

Die Zwiebel gilt schon seit der Antike neben ihrer Eigenschaft als würzige Zutat als Heilpflanze.
Mit tränenden Augen ist bei der Anwendung von frischen Zwiebeln in den meisten Fällen zu rechnen, aber die Wirkung ist erstaunlich. Man sollte daher in einigen Fällen abwägen, ob dieser Umstand aufgrund der vielen positiven Eigenschaften nicht zu akzeptieren ist.

Zwiebel ist gut gegen Husten, Schnupfen und wirkt entzündungshemmend

Die positive Wirkung bei Husten und Schnupfen in Form von Zwiebelsaft oder Sirup oder noch besser direkt kleingeschnitten zum Einatmen ist vielen Menschen als einfaches Hausmittel noch bekannt. Die ätherischen Wirkstoffe machen die Nase frei und ermöglichen ein besseres Durchatmen.

Auch als erste Hilfe bei Insektenstichen wird die Zwiebel als adäquates Mittel noch oft benutzt. Die antibakteriellen Inhaltsstoffe vermindern die Gefahr von Entzündungen und sollen Schmerzen lindern.

Dieser Umstand hat der Zwiebel nun zwischenzeitlich auch bei Erkrankungen wie Rheuma und Gelenkschmerzen eine Bedeutung eingeräumt.

Flavonoide sollen bei Artheriosklerose positiv wirken und vielleicht sogar krebshemmend sein

Die moderne Wissenschaft hat die wertvollen Inhaltsstoffe der Zwiebel und ihr Wirkspektrum in vielen weiteren Bereichen bestätigt. So sollen die enthaltenden Flavonoide auch bei Artheriosklerose helfen und gelten teilweise sogar als krebshemmend.

Neben einer entzündungshemmenden Wirkung soll die Zwiebel auch das Immunsystem stärken, Bluthochdruck senken und gut für das Herz sein.

Dabei ist es wichtig, die Zwiebel möglichst frisch geschält zu sich zu nehmen. In gekochtem Zustand ist ein Teil der wertvollen Inhaltsstoffe schon verlorengegangen.

Also hinein damit in den Salat und keine Angst vor Kommentaren hinsichtlich des Zwiebelduftes. Und so schlimm wie Knoblauch riecht die Zwiebel in keinem Fall. Und wer verzichtet schon gerne auf Knoblauch.

Ein zuviel an Zwiebeln jeden Tag ist auch nicht ratsam

Wichtig ist, nicht zuviel Zwiebeln zu sich zu nehmen. Was in „normalen“ Mengen auch gut für den Magen ist, belastet diesen bei übermäßigem Verzehr. Am besten immer mal eine Zwiebel in der Küche frisch verwenden und die positive Wirkung kommt ganz nebenbei.

Die Zwiebel gilt übrigens als basisches Gemüse, wer sich für basische Ernährung interessiert, wird die Zwiebel auch deshalb nicht mehr missen wollen.

Comments 1

  1. Prima Artikel!
    Ich habe waehrend meiner Voluntaerarbeit an einer Klinik in Sued-Mexiko einige interessante Heiler getroffen, die sich mit Naturheilmitteln befassen. Einer von ihnen hat mir das Buch „Mis Observaciones Clinicas Sobre el Limon, el Ajo y la Cebolla“ von Nicolas Capo empfohlen. (= Meine klinischen Beobachtungen bezueglich Limone, Knoblauch und Zwiebel; leider habe ich das Buch in keiner anderen Sprache als spanisch gefunden). Im modernen Lebensstil der Industrielaender gehen die alten, aber wirksamen Hausrezepte oft verloren. Die Menschen vermeiden Knobi, spruehen sich aber mit synthetisch hergestelltem Parfum ein – verrueckt.
    Von einer anderen Quelle habe ich gelernt, dass die Zwiebel u. a. Grippeviren in der Atmosphaere ‚auffaengt‘, d.h. man platziert die blosse, rohe Zwiebel im Haus (sieht auch dekorativ aus)! Angeblich soll das ein altes Hausrezept sein. Die liebe ich ja, und natuerlich habe damit experimentiert… ich fand, dass es wirklich hilft!
    Der Traenenfluss beim Zwiebel schneiden ist eine gute Augenwaesche – man muss nur vorsichtig sein, dass man sich vor lauter Traenen nicht versehentlich in den Finger schneidet. Eine Freundin wollte dies umgehen, und setzte sich eine Schwimmbrille auf – allerdings nehmen wir die Molekuele durch die Nase auf. Da hilft also nur Luft-Anhalten…

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